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#laurasliltravel: Mein kleines karibisches Abenteuer

Laura loving palmtrees on soano.

…oder auch: 5 Dinge, die ich vor 2 Wochen noch nie gemacht hatte & in der domenikanischen Republik erleben durfte.

IM KARIBISCHEN MEER BADEN
Das karibische Meer ist einfach einmalig. Ich hatte zuvor nie das Vergnügen, im karibischen Meer zu baden, oder es überhaupt live zu sehen. Als wir dann in Punta Cana ankamen, liefen wir direkt zu unserem hoteleigenen Strand und ich war direkt begeistert. Dieses wunderschöne türkisblaue Wasser glitzerte nur so vor sich hin & ich konnte es kaum abwarten, hineinzurennen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Wasser war warm & klar. Es verging nicht ein Tag, an dem wir nicht im Meer baden waren und es hat den Urlaub definitiv noch paradiesischer gemacht.

KOKOSNUSS ESSEN/TRINKEN
Bei uns am Strand gab es die Möglichkeit, frisch gepflückte Kokosnüsse für 3$ zu kaufen. Dabei konnte man wählen – entweder die Kokosnuss mit Kokoswasser zum Trinken oder die Kokosnuss, die ein wenig länger an der Palme hing, zum Essen. Wir haben beides einmal ausprobiert. Die Kokosnuss zum Trinken mit Strohhalm sah natürlich echt schön aus, perfekt für tolle Strandbilder. Der Inhalt, das Kokoswasser, war sehr speziell. Irgendwie salzig, ungewohnt und gar nicht kokosnussig, wie man gedacht hatte. Nach ein paar Schlücken hatte man sich zwar an den Geschmack gewöhnt, jedoch muss ich sagen, dass ich andere Getränke aus der Kokosnuss vorgezogen hätte. Ihr solltet es aber trotzdem einfach mal ausprobieren, vielleicht findet ihr Kokoswasser ja total lecker. Nun aber zur Kokosnussvariante Numero 2. Die Kokosnuss zum Essen war für meinen Geschmack perfekt. Ich mag den Kokosgeschmack sowieso und kaufe mir auch gern mal Kokoschips zum Snacken. Aber kein Vergleich möglich. Die Kokosnuss in Punta Cana wurde direkt vor unserer Nase aufgeschnitten und genauso schmeckte sie auch. Frisch und saftig.

MAMAJUANA TRINKEN
Meint sie vielleicht Marijuana? Nein, ihr habt schon richtig gelesen. Mamajuana. Wohl der berühmteste Schnaps der domenikanischen Republik. Er wird aus Rum, Rotwein und einer Mixtur aus Hölzern und Kräutern hergestellt. Angeblich, so sagen es die Einheimischen jedenfalls, hilft Mamajuana gegen alles. Gegen Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit und vieles mehr. Sogar als Potenzmittel wird es angepriesen. So sagten unsere Barmänner beim Ausschenken immer “La potencia, la potencia”. Also quasi ein Wundermittel für alles. Man muss ihn in jedem Fall mal probiert haben!

MIT ROCHEN/HAIEN SCHWIMMEN
Was für ein schönes Erlebnis. Der Rochen, den wir persönlich kennenlernen durften, hieß Roberto. Er war unten ganz glitschig und an der Oberfläche rau. So gegensätzlich und doch ein wunderschönes Wesen. Erst gab es ein paar wissenswerte Informationen über den Stachelrochen. Dann bekamen wir die Möglichkeit, ihn zu berühren, während seine Brüder um uns herumschwommen. Nach unserer Rochenbegegnung ging es ins Ammenhaibecken. Ich bin immernoch verwundert, dass ich vorab keine Angst hatte. Eigentlich bin ich eher ein Schisser was Spinnen (okay, da bin ich ein totaler Schisser), Schlangen, Krokodile und Haie angeht, aber in diesem Fall bin ich einfach ins Wasser gehopst und hab mich gefreut, dass ich diese Erfahrung machen darf. Erst sah ich gar keinen Hai. Das war schon irgendwie beunruhigend, schließlich wollte ich auch nicht direkt von einem überrascht werden. Als wir dann in eine Richtung tauchten und zur Ecke des großen Beckens gelangten, lagen sie dort. Fast alle Haie aufeinander wie ein Rudel. Fast schon niedlich. Erst bemerkten sie uns gar nicht und es war schön, sie einfach nur anzusehen. Irgendwann fingen sie dann nacheinander an, unter uns durchzutauchen. Alle in verschiedene Richtungen. Wirklich anmutige Tiere.

SCUBA DIVING
Diese spontane Idee wurde zur besten Idee unseres Urlaubs. Das Schnorcheln hat uns einfach so gut gefallen, dass wir uns dafür entschieden, richtig tauchen zu gehen. Wir wollten nicht nur zusehen, wir wollten dabei sein. Und die Chance bekamen wir dann auch. Erst gab es eine Probestunde im Swimming-Pool. Selbst das war schon großartig, obwohl das einzig aufregende ein paar Menschenfische waren. Am nächsten Tag ging es mit dem Bus nach Bayahibe. Von dort aus sind wir mit einem Boot zu zwei verschiedenen Stationen gefahren. Ich war echt aufgeregt, als ich im Boot saß und wusste, dass ich gleich ins Wasser springen würde. Der Moment war atemberaubend. Du springst in voller Montur ins Wasser, siehst nach unten und denkst nur ‘krass, das ist ganz schön tief’. Unsere zweite Station war ein Schiffswrack mit Riff und mein absolutes Highlight. In 15 Meter Tiefe liegt dieses Schiffswrack und bietet Unterwasserbewohnern einen neuen Lebensraum. Wir sind im Fischsschwarm geschwommen, durch das Schiffswrack. Einfach überwältigend, anders kann ich das gar nicht sagen. Wir haben ganz viele kleine und größere Riffsfische, einen Rochen, zwei riesige Krebse, einen Aal, einen Barakuda, Trompetenfische und wunderschöne Feuerfische gesehen. Eindrücke, die man kaum in Worte fassen kann. Eins steht fest, wir werden definitiv wieder tauchen gehen und überlegen nun sogar, einen Tauchschein zu machen. Ich kann euch Scuba Diving nur weiterempfehlen und auch wenn es euch beängstigt, die Erfahrung kann euch keiner mehr nehmen. Außerdem ist es halb so wild. Durch die Einführung und das Probetauchen vorab fühlt man sich so sicher und das wichtigste ist tatsächlich, dass man entspannt bleibt. Entspannt atmen, als wäre man an der Oberfläche.




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  Laura Diederich  /    18. May 2017  /   Allgemein, BLOG  /   0 Comments

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